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Neue Vollzugsbestimmungen für die Feuerungskontrolle

Ab dem 1. Juli 2018 gelten in der Feuerungskontrolle neue Vollzugsbestimmungen.



Neu erhalten die Hauseigentümer bzw. die Anlageinhaber mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Sie sind ab sofort verpflichtet, die Feuerungskontrolle ihrer Anlage fristgerecht zur organisieren und dürfen dazu die zugelassene Fachperson selber bestimmen.



Zugelassen sind jene Fachpersonen, die alle Ausbildungsmodule des BAFU erfolgreich abgeschlossen haben. Das AfU veröffentlicht dazu im Internet dazu eine <a href="http://www.so.ch/feuerungskontrolle" icms="http://www.so.ch/feuerungskontrolle">Zulassungsliste</a>.



Der Kontrollablauf spielt sich neu wie folgt ab:



- das AfU fordert die Inhaber der Feuerunganlagen periodisch zur Kontrolle ihrer Anlagen auf (Öl: alle 2 Jahre, Gas: alle 4 Jahre). Die Aufforderung erfolgt jeweils zwischen April und Juni.



- Nach erfolgter Aufforderung hat der Inhaber ein Jahr Zeit, die Kontrolle einer Fachperson in Auftrag zu geben (siehe Zulassungsliste).

- Die Fachperson meldet nach der Kontrolle die Messergebnisse direkt dem AfU.

  • Wenn die Feuerung die Vorschriften einhält, erhält der Anlageinhaber nach 2 (Heizöl) bzw. 4 Jahren (Gas) das nächste Aufgebot. Falls nicht und sich die Feuerung nicht mehr einregulieren lässt, verschickt das AfU innerhalb von 60 Tagen eine Sanierungsverfügung mit entsprechenden Fristen.
  • Gemäss kantonalem Gebührentarif verlangt der Kanton pro Messung / Kontrolle einen administrativen Beitrag von 5 Franken. Die Abrechnung erfolgt  über die Fachperson.



Datum der Neuigkeit 1. Juli 2018
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